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Pirelli P Zero Race TLR im Test

von Karsten, zuletzt aktualisiert: 23.04.2021

Pirelli hat erst vor wenigen Wochen die Nachfolger der in die Jahre gekommenen P Zero Velo Reifen der Fachpresse vorgestellt. Die nun mehr nach Wettkampf klingenden P Zero Race Reifen versprechen einige interessante Neuerungen, wie z. B. eine komplett neue Karkasse, mehr Grip und ein verbessertes Rollverhalten. Ich konnte die Pneus über mehrere Monate ausgiebig testen und kann bereits vorwegnehmen: Pirelli verspricht nicht zu viel!

Auch wenn die Italiener damit werben, dass der Reifen mehr Pannen-Sicherheit bietet, ohne dabei zusätzlich die Waage zu belasten – mit knapp 300 g (700x26c - selbstgewogen) ist der Pneu sicher nicht ultraleicht, allerdings auch nicht ultraschwer. Dafür erhält man allerdings einen sehr robusten, aus mehreren Gewebe-Schichten bestehenden Reifen mit einem ordentlichen Pannenschutz. Zu Wahrheit gehört allerdings auch, dass Tubeless-Ready-Reifen in der Regel wesentlich mehr Gewicht auf die Waage bringen als die für Schlauch optimierte Clincher-Variante. So brachte es der Vorgänger P Zero Velo auf gerade mal 228 Gramm (700x25c).

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Die Montage der Faltreifen ging leicht von der Hand - einen Reifenheber musste ich zu keinem Zeitpunkt zücken. Die Tubeless-Dichtmilch schmeckte dem Kandidaten mit der geschmeidigen Karkasse äußerst gut, ohne etwas aus dem Inneren nach außen zu befördern. Dabei habe ich die Pirelli P Zero Race TLR lediglich mit einer gewöhnlichen Standpumpe – ohne Kompressor – montiert und dicht bekommen.

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In Sachen Grip bin ich mit dem Italiener sehr zufrieden: Ob bei Trockenheit, Nässe oder Matsch, der Reifen hat zu keinem Zeitpunkt den Eindruck vermittelt, unkontrolliert ein Eigenleben zu entwickeln. Der kleinste Tritt in die Pedale wird mit ordentlich Vortrieb belohnt. In Kurven vermittelt der Reifen viel Stabilität und bietet auch bei niedrigen Luftdruck ausreichend Feedback. Wenn es mal etwas Rauer wird und durch in die Jahre gekommene Straßen, Arm- und Handmuskulatur Ermüdungserscheinungen zeigen, liefern die P Zero exzellente Komfortwerte und punkten mit einer wirklich guten Eigendämpfung.

bike-b brand Zusammenfassung

Fazit: Pirelli P Zero Race Rennradreifen

Die Pirelli P Zero Reifen konnten mich mit viel Komfort, einer exzellenten Kurvenstabilität und spürbarer Eigendämpfung überzeugen. Die Montage ging leicht von der Hand und war auch ohne Kompressor problemlos möglich. Ein echter Geheimtipp für alle, die viel Wert auf Performance legen und dabei auf Komfort nicht verzichten wollen.

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So habe ich getestet

Die Reifen wurden mir von Pirelli zur Verfügung gestellt. Ich konnte die Pneus größtenteils mit Stans Dichtmilch benutzen, allerdings wurde auch über einige Zeit ein Tubolito-Schlauch verwendet. Für die Montage der Reifen wurde eine gewöhnliche Standpumpe benutzt. Der Luftdruck lag zwischen 5.6 und 6.8 Bar und wurde mit einem digitalen Messgerät gemessen. Sowohl Langstrecken als auch Entwicklungseinheiten wurden mit dem Reifen absolviert. Gefahren wurde überwiegend über teils anspruchsvolle Berge und asphaltierten Straßen. Auch bei starker Nässe mussten sich die Pirelli P Zero Race unter Beweis stellen.

Die technischen Daten der von mir verwendeten Laufräder:

Mavic Ksyrium Pro UST Disc: Breite: ca. 23 mm, Höhe: ca. 22 mm
DT Swiss P1850 Spline: Breite: ca. 22 mm, Höhe: ca. 23 mm

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Über Karsten

Ich bin Karsten. Fahrrad-Enthusiast, liebe naturbelassene Trails und endlose Straßen. Ich schreibe hier auf dieser Website Testberichte und Meinungen rund um das Thema Fahrrad, Equipment und Bikeparts. Als multidisziplinärer Radfahrer nehme ich auch mal an Straßen- und Mountainbike-Rennen teil.

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