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Oakley Crosslink Zero mit Sehstärke im Test

16. Januar 2020
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Eine gute Brille zum Schutz vor Dreck, Wind und Sonne macht einen großen Unterschied im Bezug auf den Fahrspaß. Schwierige Situationen wie beispielweiße Fahrten bei hohen Geschwindigkeiten, staubiger Untergrund oder schnell wechselnde Lichtverhältnisse möchte ich mir ohne Brille nicht vorstellen. Auch bei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h (bergab) ist der Schutz vor starkem Gegenwind essenziell für eine sichere Abfahrt. Eine gute Radbrille muss also vor allem 2 Dinge gut können: Uneingeschränkte Sicht bei wechselnden Lichtverhältnissen und Schutz vor allem, was einen entgegenkommt.

Optimale Sicht in allen Lebenslagen

Brillenträger, die keine Kontaktlinsen tragen möchten, stehe vor einer kostspieligen Entscheidung. Geeignete Sportbrillen mit Sehstärke sind rar gesät und meist nur begrenzt individualisierbar. Der Grund: Die typische Glaskrümmung der Sportbrillen schließt eine Direktverglasung mit Sehstärke in den meisten Fällen komplett aus. Entweder lässt sich die Sehstärke nicht in das Brillenglas schleifen oder die Produktion ist einfach zu teuer. Bei den meisten Sportbrillen mit Sehstärke, die ich selbst ausprobiert habe, hatte ich das Gefühl, Mario Kart zu spielen und klebte förmlich auf der Straße.

Meine Wahl fiel dann auf die Oakley Crosslink Zero mit Einstärken- und selbsttönenden Gläsern.

Oakley Crosslink Zero im Überblick

Die Oakley Crosslink Zero wurde nicht speziell für Fahrrad-Enthusiasten entwickelt, sondern ist eine klassische Sportbrille. Der Rahmen besteht aus einem leichten "O Matter" Kunststoffmaterial, dass einen sicheren Halt der Gläser, Spannungen und Verzerrungen neutralisiert sowie eine optimale Stoßfestigkeit bietet. Die Bügel enthalten im Inneren einen Drahtkern, dadurch kann die Passform der Brille individuell angepasst werden.

827-image - Oakley Crosslink Zero: Nasenpads

Gut 60 Prozent der Bügel und die Nasenpads sind gummiert und ermöglichen so einen sicheren Halt. Die Crosslink Zero sitzt eng am Kopf, allerdings komfortabel und ohne Druck zu erzeugen. Auf der Waage erreicht die leichte Sportbrille mit Standardgläsern weniger als 22 Gramm.

830-image - Oakley Crosslink Zero: Buegel

In der Praxis

Die Crosslink Zero habe ich sowohl für Fahrten auf den Trails als auch auf der Straße verwendet. Was von Beginn an positiv auffällt: Das Sichtfeld ist nicht unnatürlich gekrümmt oder auseinandergezogen - der Blick durch die Brille wirkt sehr natürlich.

829-image - Oakley Crosslink Zero: Buegel Seite

Bei stark geneigter Körperhaltung und Blick durch den oberen Teil der Brille wird das Sichtfeld nicht durch den Rahmen oder andere Störfaktoren beeinträchtigt und ermöglicht eine konstant gute Sicht, ohne zu verkrampfen.

In ruppigen Passagen auf den Trail leisten die gummierten Bereiche ganze Arbeit - kein Verrutschen, die Brille sitzt perfekt in allen Lebenslagen. Die Luftzirkulation war konstant im grünen Bereich, auch wenn ich in Verbindung mit einer Thermomütze etwas Beschlag feststellen konnte. Das passiert allerdings bei jeder Brille, egal wie gut oder teurer sie auch ist. Die Bügel haben mit den getesteten Helmen (Mavic Crossmax SL Pro und UVEX Boss Race) keine Probleme gemacht.

Fazit: Oakley Crosslink Zero mit Sehstärke

Oakley hat mit der Crosslink Zero eine hochwertige Fahrradbrille im Angebot, die in allen Lebenslagen zuverlässig vor Wind, Dreck und Staub schützt. In Verbindung mit polarisierenden Gläsern bietet die Brille sowohl bei sonnigen Verhältnissen, als auch bei bewölkten Himmel und Dunkelheit, ein klares Sichtfeld.

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author-ava Über Karsten

Ich bin Karsten, ein Fahrrad-Enthusiast und Freund von naturbelassenen Trails und Waldwegen. Wenn ich nicht hier auf dieser Website blogge, verbringe ich so viel Zeit, wie nur möglich, auf dem Fahrrad. Als multidisziplinärer Radfahrer nehme ich an Straßen- und Mountainbike-Rennen teil.