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Evoc Hip Pack 3l im Test

von Karsten, zuletzt aktualisiert: 16.08.2020

Ein sperriger schwerer Rucksack in Kombination mit schweißtreibenden Temperaturen - für mich ein absoluter Spaß- und Komfortblocker. Funktionale und leichte Rucksäcke gibt es zuhauf, allerdings lässt sich natürlich bei keinem verhindern, das der Begleiter eng am Rücken sitzt und dadurch viel Feuchtigkeit entsteht. Wer es trotz hoher Temperaturen nicht lassen kann, die Trails zu schreddern oder Kilometer auf der Straße zu sammeln, und dabei eine größere Menge Wasser, die wichtigsten Tools sowie Proviant transportieren möchte, aber kein Bock auf einen Rucksack hat, wird mit dem Evoc Hip Pack womöglich den idealen Begleiter finden.

955-image - Evoc Hip Pack 3l: Ansicht

Der erste Eindruck

Wie von Evoc gewohnt, ist die Hüfttasche solide verarbeitet und macht einen hochwertigen Eindruck. Die Reißverschlüsse sind leichtgängig und erlauben es, schnell auf den Inhalt der Tasche zuzugreifen. Neben dem Fach für die Trinkblase, stehen zwei weitere separate Fächer zur Verfügung, in denen Riegel, Handy und Ersatzschlauch sowie Werkzeug platziert werden können. An den Hüftflossen besteht außerdem die Möglichkeit, Schlüssel und sonstigen Kleinkram zu verstauen.

956-image - Evoc Hip Pack 3l im Test: Ansicht komplett
967-image - Evoc Hip Pack 3l im Test: Ansicht Hüftflossen

Viel Bewegungsfreiheit und hoher Tragekomfort

Das Tragesystem ist denkbar einfach gestaltet: Hüftflossen und Tragegurt stabilisieren die Tasche auf der Hüfte, die großzügig gestaltete Auflagefläche erledigt den Rest.

Auch wenn die Belüftung, im Gegensatz zu Rucksäcken, ein eher untergeordnetes Thema ist, verfolgt Evoc bei den Hüfttaschen das gleiche Konzept: Kontaktflächen minimieren und durch ein Mesh Gewebe, so viel Luft wie nur möglich zwischen Körper und Tasche lassen. In der Praxis geht dieses Konzept voll und ganz auf. Selbst bei Temperaturen um die 30 Grad, hatte ich keine Probleme mit einer übermäßigen Schweißbildung.

968-image - Evoc Hip Pack 3l im Test: Belüftung

Auf dem Trail oder Strecke, punktet die Tasche mit einer exzellenten Passform und einer ausgeglichenen Lastenverteilung. Der Hüftgurt hält, was er verspricht und sorgt in allen Lebenslagen für eine hohe Stabilität. Um zu verdeutlichen, was alles in die Tasche passt, folgend eine Übersicht über den Inhalt, während der Testphase.

954-image - Evoc Hip Pack 3l im Test: Tragekomfort
InhaltGesamtgewicht
Fahrt 1: Spiegelreflexkamera, Objektiv, 2 Riegel, Handy, Schlüssel1628 Gramm
Fahrt 2: 4 Riegel, 2 Bananen, 500 Liter Wasser, Handy, Schlüssel1230 Gramm
Fahrt 3: 2 Riegel, Handy, Schlüssel, Regenjacke640 Gramm
960-image - Evoc Hip Pack 3l: Stauraum mit Regenjacke
963-image - Evoc Hip Pack 3l im Test: Stauraum vordere Tasche
962-image - Evoc Hip Pack 3l im Test: Hüftflosse Tasche für Schlüssel

Mehr als 1700 Gramm passen in keinen Fall in die Tasche - ansonsten wird es unkomfortabel und viel zu schwer. Wer mehr verstauen will, sollte zu einem Rucksack greifen. Durch das Nylon 210D Gewebe, verträgt die Tasche einiges und hält, dem ein oder anderen Sturz problemlos stand. Die PU-Beschichtung macht den treuen Begleiter außerdem abriebfest, wasserabweisend und haltbarer, als andere vergleichbare Stoffe.

bike-b brand Zusammenfassung

Fazit: Evoc Hip Pack 3l

Den Rücken frei, alles Wichtige am Start. Die unverwüstliche Hüfttasche punktet mit einer ausgeglichen Lastenverteilung, exzellenten Tragekomfort sowie ausgezeichneten Belüftungseigenschaften. Wer keinen Bock auf Rucksäcke hat und auf Stauraum verzichten kann, findet mit dem Evoc Hip Pack den idealen Begleiter.

So habe ich getestet

Ich bin durch und durch Fahrrad-Enthusiast und lege viel Wert auf hohe Qualität und lange Haltbarkeit. Die Hüfttasche von Evoc habe ich von meinem eigenen Geld gekauft und in alltäglichen Situationen auf der Strecke, über 150 Kilometer, bei Wind und Wetter getestet. Ich lege viel Wert auf einen realitätsnahen Praxistest und mag keine vordefinierten Abläufe.

Die Hüfttasche, wurde im Wald (XC-Bike) und auf der Straße (Rennrad und Gravel-Bike), bei trockenen Bedingungen, leichten Regen sowie mäßig bis starken Wind benutzt. Die Temperatur betrug im Testzeitraum zwischen 20 und 35 Grad.

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author-ava Über Karsten

Interessiert sich für alles, was mit Mountainbike, Rennrad und Fahrrad im Allgemeinen zu tun hat. Ist am liebsten auf den Trails mit dem XC-Bike und guter Musik in den Ohren unterwegs. Hat keinen Führerschein und ist tagtäglich mit dem Rad auf der Straße zu sehen.

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